Die malaysischen Zollbeamten sind wohl die nettesten in der Welt - sie tragen sogar einen Anstecker mit der Aufschrift "Service mit einem Lächeln". Aber es sind nicht nur die Zollbeamten, fast alle Leute hier sind sehr freundlich und hilfsbereit, so dass man sich willkommen fühlt. Zu Sylvester war ich in Melaka, einer kleinen Stadt im Süden. Es hat Überreste portugiesischer, holländischer und britischer Kolonialbauten, aber obwohl in Touristenbroschüren und Reiseführern viel vom historischen Melaka geschrieben wird, gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Zum Glück lernte ich in meinem Hotel sehr nette Leute kennen, so machte die Silvesternacht Spaß und es gab sogar ein Feuerwerk. Den nächsten Tag haben wir damit zugebracht, verschiedene Restaurants zu besuchen und malaysisches Essen zu probieren, von leckerem Satay bis hin zu ekliger Durian (eine Frucht, die man in Südostasien liebt, aber für die meisten europäischen Gaumen sehr gewohnheitsbedürftig ist). Mit einer kleinen Gruppe aus dem Hotel ging es weiter nach Kuala Lumpur, wo wir die tollen Petrona Türme (ein Wolkenkratzer)
bewunderten und ich außerdem das Museum für Islamische Kunst und die Nationalmoschee besuchte. Bevor ich nach Malaysia kam, hatte ich nicht gewusst, dass der größte Anteil der Bevölkerung moslemisch ist und die meisten Frauen Kopftücher tragen (es gibt aber auch Chinesen und Inder, die andere Religionen haben). Auch war ich überrascht, wie wohlhabend und modern Malaysia ist, vielleicht nicht ganz so sehr wie Singapur, aber die Straßen sind alle neu und der Lebensstandart ziemlich hoch. Von Kuala Lumpur fuhren wir weiter Inland, um einen Nationalpark im Dschungel zu besuchen. Am ersten Tag wanderten wir etwas auf den leichteren Wegen herum und beschlossen, dass wir eine größere Herausforderung wollten, und so buchten wir eine 2-tägige Dschungeltour mit Führer. Es war dann auch recht abenteuerlich. Am ersten Tag wanderten wir für 8h, und nachdem es zu regnen anfing, verwandelten sich die Wege in Bäche und wir mussten ein paar kleine Flüsse überqueren, einmal ging es hüfttief durchs Wasser. Die Blutegel haben sich besonders über das feuchte Wetter gefreut - ich
hatte 13 an mir kleben. Zum Glück tun sie nicht weh... Die Nacht verbrachten wir in einer Hütte, von wo aus wir einen riesigen Tapir sahen und die Nachtgeräusche genossen... ein Konzert der Frösche, Grillen und Vögel sowie 'tanzenden" Glühwürmchen. Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Boot den Fluss hinunter und besuchten dann eine kleine Höhle. Die war zum Teil so eng, dass wir auf allen vieren kriechen mussten, aber das war es wert, da wir tolle Blicke auf hunderte schlafende Fledermäuse hatten. Auf dem Rückweg besuchten wir auch ein Dorf der Eingeborenen, welche immer noch als Jaeger und Sammler leben (obwohl sie heutzutage auch hin und wieder mit dem durch den Tourismus eingenommen Geld Vorräte einkaufen gehen). Sie sehen ganz anders aus als die anderen Malaysier - sehr dunkle Haut und gekraustes Haar, eher wie Afrikaner. Sie zeigten uns wie man Feuer macht und mit Blasrohren jagt (ich habe es auch versucht, aber würde verhungern, wäre ich darauf angewiesen). Es war super und obwohl wir verdreckt und stinkig in die Zivilisation zurückkehrten, waren wir uns alle einig, dass es das wert war.Malaysian custom officials must be the friendliest in the world - they even wear a badge reading "service with a smile". But I guess it's not just the customs people but pretty much everybody has been friendly and helpful creating a welcoming atmosphere. For New Year's Eve I went to Melaka, a small town in the south. It has remains of Portuguese, Dutch and English colonial settlements but despite being promoted heavily for it's historic sites it wasn't too interesting. Luckily I met some great people in the guesthouse I was staying in so New Year's Eve was fun complete with fireworks and the next day we spent "restaurant hopping", trying all sorts of Malaysian foods from the yummy satay to horrible tasting Durian ( a disgusting fruit that Southeast Asians love for some reason). It was a nice day and in fact eating Malaysian food has remained to be one of the pleasures here, it is very good and cheap. A group of us moved on to Kuala Lumpur, where we admired the amazing Petrona Twin Towers and I also went to see the Museum of Islamic Art and the National Mosque. I had not realized before coming here that Malaysia is a Muslim country - most people are Muslim (even though there are lots of Chinese and Indians believing in other religions) and a lot of women wear headscarves. Also I was surprised how wealthy and modern Malaysia is, maybe not quite like Singapore but still up to European standards. From Kuala Lumpur we took a bus away from the coast to visit a National Park in the Jungle. After a day of walking around on fairly easy trails we decided we wanted a bit more of a challenge and signed up for a 2-day Jungle tour. It turned out to be a right adventure. First day we walked for 8 hrs, once it started raining in the afternoon the paths became streams and we also had to cross some small rivers, at one time wading through water up to our waists. The leeches were particular happy about the wet weather - I came away with 13 of them stuck to me. Good thing it doesn't hurt... We spent the night in a hut, from where we spotted one huge Tapir and enjoyed the noise at night... a concert of frogs, cicadas and birds accompanied by hundreds of fireflies. Next day we took a boat down the river before exploring a small cave. It was very narrow in places so sometimes we were crawling on all fours, but it was worth it as we had an amazing sight of hundreds of bats sleeping in the cave. On our way back we also visited a village of the original forest people, they still live as nomadic hunter-gatherers (even though they supplement their supplies with goods bought from the money the tourist bring in) and look very different from other Malaysians - almost African as they have dark skin and curly hair. They showed us how to make fire and hunt with a blow-pipe (I had a try but would go hungry if I depended on it). We had a great time and even though we returned to civilization dirty and very smelly we all agreed it was absolutely worth it.
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